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Silvester rückt immer näher und viele Hunde und Katzen zucken jetzt schon bei den ersten Böllern zusammen. Schlau ist, wer sich schon frühzeitig auf diese Zeit vorbereitet hat, so wie die Teilnehmer meines Seminars zum Thema Silvesterangst oder die Leser meines Artikels im „Pfotenabdruck“ der Hunde-Lobby e. V..

Auch wenn die Zeit für die meisten Vorbereitungen eigentlich schon zu knapp ist, möchte ich Ihnen diesen Artikel nicht vorenthalten. Er fasst einige Möglichkeiten zusammen, wie Sie ihr Tier auf die turbulente und vor allem laute und erschreckende Silversterzeit vorbereiten, was sie trainieren können und wie sie Ihr Tier mit Nahrungsergänzungen und alternativen Therapien unterstützen können.

Eins ist mir noch sehr wichtig an Sie weiter zu geben (und in meinem Artikel leider zu kurz gekommen): Die gängigen Sedativa (Beruhigungsmittel) vom Tierarzt sind für das Tier eine denkbar schlechte Lösung. Entweder wirken sie viel zu langsam, müssen schon lange vor Silvester gegeben werden und führen bei abruptem Absetzen zu Entzugserscheinungen oder sie stellen das Tier zwar sichbar ruhig, indem sie die Muskulatur lähmen, steigern aber gleichzeitig die Sinneswahrnehmungen, so dass das Tier bei erhöhter Geräuschempfindlichkeit in einem vorübergehend gelähmten Körper gefangen ist – was für eine Horrorvorstellung.

Sollten Sie wirklich keine andere Möglichkeit sehen, sprechen Sie mit ihrem Tierarzt sehr genau über die Wirkweise des Medikamentes und fragen Sie lieber einmal zu viel nach. Ein verantwortungsbewusster Tierarzt wird ihnen nicht einfach eine Pille verschreiben, sondern sie zum Wohle des Tiere genau aufklären.

Nun aber zu meinem Artikel:

Bald knallt's - Was tun gegen die Silvesterangst

Es ist Anfang Dezember und Silvester ist für viele noch weit weg. Doch so manchem Hundehalter sitzt die Angst jetzt schon im Nacken: „Wie wird mein Hund Silvester wohl in diesem Jahr überstehen?“ Wenn Sie selbst auch solche Gedanken hegen, dann ist es Zeit jetzt zu handeln!

Warten Sie nicht bis zum 30. Dezember um dann zum Tierarzt zu laufen und sich eine „Pille“ abzuholen, denn dies ist die denkbar schlechteste Lösung und wäre für mich persönlich keine Option.

Viele Hunde überschreiten bereits vor dem eigentlichen Silvesterfeuerwerk ihre Stresstoleranz und geraten in den Modus „Fight or Flight“ – „Kampf oder Flucht“. Beides ist für den Hund nicht möglich und so gerät er in eine für ihn nicht mehr kontrollierbare Situation, Gefühle gewinnen die Oberhand, Angst und Aggression sind die Folge. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund nicht in diese Situation gerät:

Arbeiten Sie (gemeinsam mit einem Hundetrainer) frühzeitig an der Geräuschtoleranz Ihres Hundes indem Sie ihn durch langsame Gewöhnung desensibilisieren oder ihn die Geräusche positiv verknüpfen lassen (Gegenkonditionieren). Sorgen Sie dafür, dass Sie ihren Hund art- und typgerecht auslasten und auch zur Entspannung kommen lassen, denn sowohl unterforderte als auch überforderte Hunde überschreiten sehr viel schneller ihre Stresstoleranz.

Für Ihren Hund sind sie Vorbild und sicherer Fels. Lassen Sie ihn in seiner Angst nicht alleine. Es hilft ihm, wenn er Kontakt mit Ihnen aufnehmen darf, wenn Sie ihm zeigen, dass sie das Feuerwerk auch gehört haben, und dass Sie es für nicht gefährlich halten. Ignorieren Sie ihn wird er immer verzweifelter versuchen, Sie auf die vermeintlich drohende Gefahr aufmerksam zu machen.

Verbringen Sie Silvester gemeinsam mit Ihrem Hund zuhause. Schaffen Sie ihm sichere Rückzugsorte und erlauben Sie ihm besonders sichere Plätze, wie ihren Schoß oder den Platz auf dem Sofa direkt neben Ihnen. Sperren Sie Geräusch und Lichteffekte aus, indem Sie Fernseher oder Musik etwas lauter stellen, und die Gardinen schließen. Oder verbringen Sie Silvester auswärts – gemeinsam mit Ihrem Hund in einer Ferienwohnung weit ab vom Silvestertrubel.

Es gibt Produkte die Ihrem Hund möglicherweise zusätzlich helfen. Dazu gehören Pheromone (Duftstoffe, Adaptil®), Bausteine der Milch (Zylkene®) und Notfall-Globuli sowie Nahrungsergänzungen mit Tryptophan um den Serotoninspiegel zu erhöhen (Relaxan®). Ein enger Babybody, das Thundershirt®, oder eine Körperbandage nach Tellington Touch® liegen eng am Körper des Hundes und vermittelt Ihrem Tier ein sicheres Gefühl.

Auch alternative Heilmethoden wie die Kräuterheilkunde und die Homöopathie können helfen. Aber probieren Sie nicht einfach selber aus. Lassen Sie sich beraten um für Ihren Hund eine individuelle Lösung zu finden – am Besten frühzeitig und nicht erst wenn die ersten Knaller fliegen.

Ich wünsche Ihnen eine möglichst entspannte Silvesterzeit und ein gesundes neues Jahr!

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Tierheilpraktikerin Tanja Möller 

Hadermanns Weg 24a 
22459 Hamburg

TEL 040 55 20 43 70
MAIL tm@tierheilpraktik-moeller.de
WEB www.tierheilpraktik-moeller.de

 

 

 

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Quelle: OpenStreetMap - Mitwirkende

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