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Erstanamnese und Behandlung

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© iStock.com / Patrick_Latter

Alles erwacht im Frühjahr zum Leben – auch die Bienen starten in eine neue Generation. Seit über 50 Mio. Jahren tragen sie zur Vielfalt unseres Ökosystems bei und ohne die Bienen wird die Menschheit nicht lange überleben.

Monokultur, Pestizide und Insektizide (insb. Neonicotinoide) und Parasiten bedrohen die Bienen massiv. Wir können uns gegen diese Gifte einsetzen, und wir können in unserem Garten anfangen und den Bienen einen guten Lebensraum bieten.

Hübsch und hilfreich

Eine Bienenweide ist schnell gesät, sieht sehr hübsch aus und hält fast das ganze Jahr nektarreiche Blüten für die Bienen bereit. Es eignet sich z. B. die Veitshöchheimer Saatmischung (in der regionalen Mischung), aus der ich vor ein paar Jahren tolle Samenbomben als Geschenk für meine Messebesucher gebastelt habe.

Hierzu benötigen Sie:

  • Saatmischung (ca. 1 Teil)
  • Tonerde oder Bentonit, z. B. feines Bentonit-Katzenstreu ohne Duft, ggf. noch etwas gemörsert (ca. 4 bis 5 Teile)
  • Blumenerde (ca. 4-5 Teile)
  • Wasser nach Bedarf, bis eine formbare Masse entsteht

Die Herstellung macht sehr viel Spaß, die fertigen Samenbomben sind tolle Mitbringsel im Frühjahr und können natürlich auch im eigenen Garten zum „explodieren” gebracht werden. Wenn Sie die Aussaatfläche in den ersten sechs Wochen feucht halten, erzielen Sie ein besonders gutes Keimergebniss.

Wäre es erlaubt, könnte man mit Samenbomben auch wunderbar Verkehrsinseln und triste Grünstreifen in bunte Bienenweiden verwandeln ;-).

Nisthilfen bauen

In unseren „sterilen“ Gärten finden Bienen häufig keine geeigneten Nistmöglichkeiten mehr. Schaffen Sie Abhilfe und bieten Sie eine Nisthilfe an.

Informieren Sie sich am Besten vor dem Bau oder Kauf über sinnvolle Bauweisen und Materialen z. B. beim NABU, wo Sie auch viele weitere Tipps zu den fleissigen Helfern finden.

Bienen-Wassertränke

Gerade in trockenen Sommern finden Bienen sehr schwer Wasser. Übliche Vogeltränken helfen ihnen nicht, sie kommen an das Wasser nicht heran und können ertrinken. Legen Sie besser Steine oder Murmeln in eine flache Schale, so dass sie etwas aus dem Wasser heraus ragen. Das sieht hübsch aus und die Bienen können gefahrlos trinken.

Erste Hilfe für Hummeln

Hummeln gehören zu den Bienen. Im Gegensatz zu den Honigbienen aber, bei denen auch einige Arbeiterinnen den Winter überstehen, überlebt bei den Hummeln nur die Königin. Finden Sie im Frühjahr eine entkräftete Hummel können Sie ihr sehr leicht mit etwas Zuckerwasser wieder „auf die Beine“ helfen und retten so womöglich einen ganzen Hummelstaat.

Lösen Sie dazu einen halben Teelöffel Zucker in etwas handwarmem Wasser auf und bieten Sie dieses der Hummel auf einem Teelöffel an. Bereits nach wenigen Minuten wird die Hummel mit neuer Energie davonfliegen können.

Apis in der Homöopathie

Apis mellifica heißt das homöopathische Mittel, dass aus der Honigbiene hergestellt wird. Häufig wird es in Laienratgebern und Internetforen pauschal zur Behandlung von Bienenstichen empfohlen.

Apis kann allerdings nur dann helfen, wenn der Stich sehr schmerzhaft, rot und ödematös geschwollen ist und wenn die Schmerzen durch Kälte gebessert werden.
Bei abweichenden Symptomen helfen andere Arnzeimittel.

In der klassischen Homöopathie sind die Anwendungsmöglichkeiten von Apis sehr weit gefächert und das Mittel sollte in hohen Potenzen von einem ausgebildeten
(Tier-)Homöopathen verordnet werden.

Bienenprodukte in der Naturheilkunde

Bienenprodukte wie (Manuka-)Honig, Propolis (Kittharz), Bienenwachs, Bienengift, Gelee Royal (Aufzuchtsnahrung der Königin) und Bienenstockluft werden in der Naturheilkunde zur Behandlung der verschiedensten Krankheitsbilder eingesetzt.

 

 

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Tierheilpraktikerin Tanja Möller 

Hadermanns Weg 24a 
22459 Hamburg

TEL 040 55 20 43 70
MAIL tm@tierheilpraktik-moeller.de
WEB www.tierheilpraktik-moeller.de

 

 

 

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Quelle: OpenStreetMap - Mitwirkende

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