„Nur ein kleiner Pieks? – Hund und Katze sinnvoll impfen!“

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Gesund bleiben, das ist das, was alle erstreben und für die Gesundheit unseres Tieres ist uns nichts zu teuer. Wir wollen nur das Allerbeste – aber was ist denn nun das Beste für die Gesundheit?

Die gut ausgestattete Tierklinik mit den verschiedenen Spezialisten, der erfahrene Tierarzt um die Ecke oder der ganzheitlich arbeitende Tierheilpraktiker? Oder doch alle zusammen?

Aber Stop! Gesundheit ist doch erst einmal ein Zustand, in dem der Hund all diese Spezialisten nicht braucht! Ein Tier – sei es ein Hund, eine Katze, ein Pferd oder Kaninchen – das unter guten Umständen auf die Welt kommt, die ersten Wochen bei der Mutter verbringt und liebevoll großgezogen wird, bleibt hoffentlich lange gesund.

Die Natur hat das nämlich so vorgesehen und hat Mensch und Tier mit vielen „Regelkreisen” und „Programmen“ ausgestattet, um die Gefahren des Alltags gefahrlos und gesund zu überstehen.

Bereits kurz nach der Geburt, durch die erste Milch der Mutter, erhält der „Säugling” Abwehrstoffe gegen die meisten Krankheitserreger in seiner näheren Umgebung und gegen die Krankheiten, gegen die seine Mutter durch Antikörper geschützt ist. Diese schützen ihn in der ersten Zeit vor Infektionen. Erst nach einigen Wochen baut der Körper des Kleinen diese mütterlichen (maternalen) Antikörper ab während das Immunsystem des Kleinen trainiert sich selbst gegen krankmachende Erreger zu wehren. Hierzu schlägt es sich z. B. auch immer wieder mit Parasiten als Trainingspartnern herum, diese spielen also für die Entwicklung eines starken Immunsystems eine große Rolle.

Stören wir dieses Training so wenig wie möglich und bieten wir dem Kleinen während dieser Entwicklung optimale Bedingungen, wird sich in der Regel ein stabiles Immunsystem entwickeln und so die Grundlage für ein gesundes Leben gelegt sein.

Im gemeinsamen Zusammenleben entwickeln wir dann ein Gefühl dafür, wann es unserem vierbeinigen Partner gut geht und wann etwas nicht stimmt. Meist sind es akute Erkrankungen, die einen jungen Hund „erwischen“ und meist heilen diese ganz ohne medizinisches Zutun mit etwas Ruhe und Fürsorge wieder aus. Das Immunsystem hat gelernt und ist stärker geworden.

Greifen wir hier zu früh ein, kann es passieren, dass zwar die Erkrankung schnell ausheilt, das Immunsystem aber nichts dazu gelernt hat und unser Hund gleich bei der nächsten Gelegenheit wieder erkrankt. Werden gar Symptome (dauerhaft) unterdrückt, also z. B. durch Hustenblocker oder Cortison gegen Juckreiz, nehmen wir dem Körper die Möglichkeit sich mitzuteilen und die Krankheit kann sich weiter nach innen, auf eine tiefere Ebene verschieben.

Manchmal ist es aber eben doch nötig einzugreifen, weil eine akute Erkrankung einfach zu stark, das Immunsystem noch oder schon zu schwach ist, bei Hunden, deren Leben von Leid und Entbehrung geprägt war und die bereits chronisch krank zu uns kamen, oder bei Hunden, die trotz bester Kinderstube und bester gesundheitlicher Versorgung chronisch krank werden.

Hier gelingt es häufig akute Krankheiten zu besiegen und chronische Krankheiten so zu mildern, dass das Tier sich so gesund wie möglich fühlt, wenn Sie einen guten Therapeuten an Ihrer Seite haben:

  • der nach einer gründlichen Anamnese und einer sinnvolle Diagnostik so natürlich und schonend wie möglich aber auch so viel wie nötig behandelt
  • der seine Stärken und seine Grenzen kennt und der gerne und offen mit Spezialisten anderer Fach- bzw. Therapierichtungen zusammenarbeitet
  • der gängige Standardtherapien im Zweifel auch mal hinterfragt
  • der Sie und Ihre Sorgen ernst nimmt und Ihnen alle Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie verständlich erklärt, so dass Sie am Ende gut informiert für Ihren Hund entscheiden können

Ob dies dann im ersten Kontakt der Tierarzt oder Tierheilpraktiker ihres Vertrauens ist, das entscheidet letzlich Ihr Bauchgefühl. Ideal wäre eine langfristige Zusammenarbeit von beiden.

Denken Sie immer daran, körperliche Symptome und ein verändertes Gemüt sind die einzige Möglichkeit des Körpers mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt. Hören Sie immer gut zu und ändern Sie wenn nötig etwas an den äußeren Umständen oder behandeln die Ursache, dann ist dies die beste Vorraussetzung für das Gesundwerden und Gesundbleiben ihres Hundes.

Dieser Artikel erschien zuerst in leicht abgewandelter Form im Potenabdruck, Ausgabe 01/2018 der Hunde-Lobby e. V.

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Tierheilpraktikerin Tanja Möller 

Hadermanns Weg 24a 
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TEL 040 55 20 43 70
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WEB www.tierheilpraktik-moeller.de

 

 

 

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